Nachbericht zum Frühjahrstreffen bei Cytiva

Wie wird aus einer guten Idee eine marktfähige Innovation? Diese Frage stellen sich nicht nur Gründer. Auch etablierte Unternehmen sind darauf angewiesen, neue Produkte oder Dienstleistungen schnell und gewinnbringend in den Markt zu bringen. Wie das gelingen kann, zeigte Cytiva als Gastgeber des diesjährigen Frühjahrstreffens des Managerinnen-Netzwerks.
Rund 50 weibliche Fach- und Führungskräfte aus Industrie, KMU, Forschung sowie Selbständige kamen in Dreieich zusammen, um sich beim Frühjahrstreffen des Managerinnen-Netzwerks praxisnah über Innovationsprozesse in Unternehmen auszutauschen.
In ihren Vorträgen beleuchteten die Referent:innen vier Schritte bzw. Aspekte des hausinternen Innovationsprozesses. „Prozess“ war dabei ein wesentliches Stichwort, das immer wieder unterstrichen wurde: Es bedarf fester Abläufe und Regeln, die streng eingehalten werden. Nur so wird aus der Vielfalt an Ideen und Vorschlägen, die in den „Innovation Accelerator“ einfließen, ein handhabbares Portfolio, dessen Fortschritt vorangetrieben und kontrolliert werden kann.
Die Rahmenbedingungen dafür sind zur Zeit denkbar schwierig, wie Isabella Riis Klempel, Implement Consulting Group, im Auftaktvortag feststellte. Auf die zunehmende Unsicherheit in der Welt reagiert Cytiva mit Konzepten wie „gemeinsame Verantwortung statt formaler Macht“ und „Empowerment statt Kontrolle“ – Prinzipien, die die Herausforderungen und Erwartungen an die Führungskultur beschreiben.

„Be slow to be fast“, war eine der Empfehlungen, die Paul Michael, VP Internal Innovation & Partnership, den Zuhörerinnen mitgab. Die Zeit, die anfangs in einen gut strukturierten Prozess investiert wird, ist wesentlich – und zahlt sich in Laufe des Innovationsprozesses aus. Gleichzeitig werden zu einem sehr frühen Zeitpunkt bereits Business Cases und Marktbetrachtungen gefordert, zu denen sich die Projekt-Owner auch bekennen müssen, wie Mona Steurenthaler, Sr. Director Innovation Excellence, erläuterte. „Insights first, assumptions last“, lautet die Philosophie dahinter. Risiken werden im Zweifel über das Projektportfolio ausgeglichen. Was zunächst sehr starr klingt, gewährleistet, dass das Unternehmen und die einzelnen Beteiligten zu den laufenden Projekten stehen und die langfristigen Ziele im Auge behalten.
Dabei setzt man auch stark auf Partnerschaften, sei es mit anderen Unternehmen innerhalb der vielfältigen Danaher-Gruppe, mit ausgewählten Kunden oder mit Forschenden unterschiedlicher Einrichtungen. Die Auswahl der Kunden für diese gemeinsamen Initiativen kann durchaus anspruchsvoll sein, wie Johanna Maerz, (Sr. Manager Customer Engineering, Cytiva), und Defina Divekar, Chief Alliance Collaboration Specialist, erklärten. Auch dafür gibt es feste Rahmenbedingungen, die sicherstellen, dass Wissen geteilt wird, wo nötig, aber das gemeinsame Ziel stringent verfolgt wird.

Gerade die Zusammenarbeit mit den Kunden ist bei einem Anbieter von standardisierten und kundenspezifischen Lösungen Voraussetzung für den langfristigen Erfolg. Die Standortbesichtigung machte greifbar, wie sich diese Prinzipien im Arbeitsalltag widerspiegeln – von standardisierten Prozessen bis hin zu kundenspezifischen Lösungen entlang der Wertschöpfungskette. Davon konnten sich die Teilnehmerinnen bei dem Rundgang durch die Hallen selbst einen Eindruck verschaffen.
Unabhängig davon, ob Vertreterin aus einem KMU, der Industrie oder einer industrienahen Forschungsreinrichtung oder als Selbständige– der Tag bei Cytiva brachte für jede Impulse für die eigene Arbeit und gewährte tiefe Einblicke in die Herausforderungen, denen innovative Unternehmen gegenüberstehen, und in die Werkzeuge, die sich dabei einsetzen lassen.
Neben den fachlichen Einblicken bot das Treffen viel Raum für persönlichen Austausch und Diskussionen – ein Kernanliegen des Netzwerks, das den Transfer in unterschiedliche berufliche Kontexte erleichtert.
Dem gesamten Cytiva-Team danken wir herzlich für diese Einblicke und den freundlichen Empfang, der dieses Frühjahrstreffen zu einem großen Erfolg gemacht hat.
Wer schon auf die nächsten Treffen hinfiebert oder sich erstmals einen Eindruck vom Netzwerk verschaffen möchte, findet hier Informationen.

Friday, 6 March 2026 | 10.00 am - 3.30 pm | Cytiva, Dreieich
Passing the threshold from invention to innovation remains a challenge, not only for academic researchers and founders but also for well-established companies. This year’s spring meeting puts the spotlight on how companies can identify the right ideas, develop marketable concepts and provide a sound basis for scale-up. The significance of appropriate tools and processes with will be explored as well as the role of partnerships.
As a provider of custom and turn key solutions for life science research, bioprocess development and biomanufacturing, Cytiva relies on bringing innovation to scale fast and reliably. Company experts as well as external partners will highlight their approach to the innovation management process.
In addition to ample opportunity for discussion and networking, participants will have a chance for a guided tour of Cytiva’s site.
Isabella Klempel (Engagement Manager, Implement Consulting Group)
Paul Michaels (VP Internal Innovation & Partnerships, Cytiva)
Mona Steurenthaler (Sr. Director Innovation Excellence, Cytiva)
From Breakthrough to Platforms: Scaling Innovation for Impact
Johanna Maerz (Sr. Manager Customer Engineering, Cytiva)
Co-Creating the Future: Driving Innovation Through Partnerships
Devina Divekar (Chief Alliance & Collaboration Specialist, Cytiva)
Discussion and wrap-up
Optional Cytiva Tour in groups
Dr. Kathrin Rübberdt
Phone: ++49 (0) 69 - 7564 277